Skurios Volleys – Zum Auftakt der englischen Woche muss das Team Niederlage einstecken

Skurios Volleys – Zum Auftakt der englischen Woche muss das Team Niederlage einstecken
Ein stimmungsvolles Spiel gegen den VC Wiesbaden erlebten am Sonntagnachmittag 817 Zuschauer - Foto: Thomas Hacker

0 : 3 hieß es beim Schlusspfiff gegen den VC Wiesbaden

BORKEN | pd | Vor einer beeindruckenden Kulisse von 817 Zuschauern – für einen Sonntagnachmittag eine richtig starke Zuschauerzahl – haben sich die Skurios Volleys Borken im Heimspiel gegen den VC Wiesbaden mit 0:3 (15:25, 17:25, 16:25) geschlagen geben müssen. Die Mergelsberg-Sporthalle stand hinter dem Aufsteiger. Eine kreative Fanaktion des Sponsoring-Partners Edeka Wilger, welcher 400 Tüten mit Geschenken für die Fans verteilte, sorgte für zusätzliche Stimmung. Obwohl der von den Borkener Fans so erhoffte Satzgewinn ausblieb, lieferte die Partie zahlreiche positive Ansätze und Erkenntnisse, die das Team für die bevorstehenden Herausforderungen stärken können.

Die Skurios Volleys starteten motiviert in die Begegnung, da das Training in dieser Woche aus Sicht des Trainerteams sehr erfolgversprechend verlaufen war. Man hatte sich einiges erhofft, insbesondere nach intensiven Einheiten. Dennoch begann der erste Satz mit leichten Unsicherheiten auf beiden Seiten, geprägt von Eigenfehlern. Wiesbaden nutzte diese Momente konsequenter und setzte sich mit einer kleinen Serie ab, was Borken früh unter Druck setzte. Die Gastgeberinnen hielten jedoch tapfer dagegen, zeigten Moral in der Abwehr und fanden phasenweise zu ihrem Rhythmus. Mittelblockerin Doreen Luther stach hier mit starken Aktionen hervor, doch in der Schlussphase baute der VCW den Vorsprung aus und holte sich den Satz mit 25:15.


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„Wir waren zu ängstlich“, analysierte Cheftrainerin Danuta Brinkmann die Leistung ihres Teams nach dem Spiel. „Dabei haben wir in der Woche wirklich bombastisch trainiert.“ Sie betonte, dass die Energie, die im Training spürbar gewesen sei, auf dem Feld nicht voll abrufbar war, was zu einer gewissen Verunsicherung geführt habe. Dennoch sah Brinkmann in der Trainingswoche einen klaren Fortschritt, der Hoffnung für die nächsten Spiele mache. Borken reagierte mit taktischen Anpassungen, um mehr Stabilität in das eigene Spiel zu bringen, und versuchte, den Aufschlagdruck der Gäste besser zu kontrollieren.

Im zweiten Durchgang gerieten die Skurios Volleys erneut früh ins Hintertreffen, als Wiesbaden mit einer starken Punkteserie startete. Eine frühe Auszeit und personelle Wechsel brachten neue Impulse, und Borken verkürzte den Abstand kurzzeitig durch clevere Angriffe über die Mitte. Wiesbaden blieb jedoch stabil, nutzte die Präzision ihrer Zuspielerin Ana-Marija Jonjev und stellte den Vorsprung wieder her. Mit 25:17 ging auch dieser Satz an die Gäste, doch Borken zeigte in dieser Phase bereits mehr Präsenz und Kampfgeist.

Der dritte Satz begann mit einem starken Start von Wiesbaden, das sich schnell auf 8:1 absetzte. Borken stabilisierte sich jedoch nach einer Auszeit und weiteren Wechseln, verkürzte den Rückstand mit zwei eigenen Drei-Punkte-Serien und zwang die Gäste sogar zu einer Unterbrechung. Hier war die Aufschlagserie von Gesquiere ein Highlight, die mit zwei Assen in Folge nicht nur Punkte holte, sondern auch die Stimmung auf den Rängen und im Team anheizte. Obwohl der Abstand bestehen blieb, demonstrierten die Skurios Volleys Moral und verbesserte Kombinationen in längeren Ballwechseln. In der Endphase machten die Wiesbadenerinnen den Sack zu und siegten mit 25:16, was den 3:0-Erfolg perfekt machte.

Trotz des klaren Ergebnisses gab es auf Borkener Seite erfreuliche Leistungen. Doreen Luther wurde als wertvollste Spielerin der Skurios Volleys ausgezeichnet, dank ihrer konstanten Beiträge im Block und Angriff. Auf Wiesbadener Seite ging die MVP-Medaille an Jimena Fernandez Gayoso, die mit starken Aktionen glänzte. Der hohe Aufschlagdruck der Gäste, vor allem durch Jonjev, stellte Borken vor Herausforderungen, doch dies bot wertvolle Lernchancen. Auch die Vertretung der verletzten Kapitänin Rene Sain durch die junge Libera Lilly Bietau beim VCW war beeindruckend.


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 „Das ist reine Kopfsache“, fasste Danuta Brinkmann die Niederlage zusammen. Sie unterstrich, dass mentale Aspekte eine Rolle gespielt hätten, trotz der starken Trainingsleistungen in der Woche. Sie betonte die positiven Elemente, wie die verbesserte Stabilität im dritten Satz, und sieht darin Potenzial für Wachstum. Das Team habe gezeigt, dass es unter Druck kämpfen könne, was für die Zukunft motivierend sei.

Der Blick der Skurios Volleys richtet sich nun auf die englische Woche: Bereits am Dienstag wartet auswärts der ungeschlagene Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart, bevor es am Samstag zu Hause gegen den Meister SSC Palmberg Schwerin geht. Drei Spiele in sechs Tagen, inklusive rund 1000 Kilometer Reise – ein anspruchsvolles Programm, das aber die Chance bietet, die Erkenntnisse aus diesem Match direkt umzusetzen.

Insgesamt ein lehrreicher Nachmittag, der trotz des Ergebnisses Motivation schafft. Die Skurios Volleys haben gezeigt, dass sie in Phasen mithalten können, und die Trainingsfortschritte versprechen mehr. Mit der Unterstützung der Fans und dem Fokus auf mentale Stärke geht es voran.

Quelle: Skurios Volleys – Thomas Hacker


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