Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“
Neun Prozent zu schnell unterwegs
KREIS BORKEN | pd | 99 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Büngerner Straße in Bocholt. Auf den „Temposünder“ kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 18 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 7814 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 130 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 556 Verwarngeldern und 7 Fahrverboten.
Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Nordkreis – außerorts mit 125 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der Alstätter Straße in Gronau. Innerorts mit 95 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Holtwicker Straße in Legden. Südkreis – außerorts mit 80 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Straße Auf dem Geuting in Bocholt. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.



