Medizinstudierende zu Gast an der Rettungswache Gescher

Medizinstudierende zu Gast an der Rettungswache Gescher
Die Einsatzkräfte demonstrierten eine „High-Performance-Reanimation“ ©

Kreis Borken und DRK informierten Medizinstudierende des Klinikums Westmünsterland über Rettungsdienst

KREIS BORKEN | pd | Jedes Jahr rückt am „Tag des Notrufs“ (11. Februar) der europaweit einheitliche Notruf 112 in den Fokus. Aktionen und Informationsangebote erinnern an diesem Tag daran, wie wichtig schnelle Hilfe im Ernstfall ist. Eng damit verbunden ist das Thema Notfallversorgung. Genau darum ging es in dieser Woche für acht Medizinstudierende, die im Rahmen des Wintercampus am Klinikum Westmünsterland die Rettungswache in Gescher besuchten. Dort erhielten die angehenden Ärztinnen und Ärzte frühzeitig praxisnahe Einblicke in die präklinische Notfallversorgung. Gleichzeitig sollte der Besuch Perspektiven für eine spätere ärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum aufzeigen.


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Zu Beginn erhielten die Studierenden eine Einführung in die Strukturen und Aufgaben des Rettungsdienstes im Kreis Borken. Diese erfolgte durch Hanjo Groetschel, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Borken, sowie durch den Leiter der Nationalen Hilfsgesellschaft des DRK-Kreisverbandes Borken e. V, Lucas Finke. Im Anschluss demonstrierten angehende Notfallsanitäter der Rettungswache unter Anleitung von Notfallsanitäterin und Praxisanleiterin Corinna Luters eine sogenannte „High-Performance-Reanimation“. Dabei wurde verdeutlicht, wie standardisierte Abläufe, klare Kommunikation und eingespielte Teamarbeit eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ermöglichen. „Der Rettungsdienst ist für viele Medizinstudierende der erste direkte Kontakt mit der Akutversorgung außerhalb der Klinik. Umso wichtiger ist es, früh zu zeigen, wie eng präklinische und klinische Medizin zusammenarbeiten“, betont Hanjo Groetschel.


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Im weiteren Verlauf stellten die Einsatzkräfte ihre Einsatzfahrzeuge (Rettungstransportwagen und Krankentransportwagen) vor, erklärten die medizinische Ausstattung sowie deren Einsatz im Notfall. Abschließend erhielten die Studierenden einen Rundgang durch die Räumlichkeiten der Rettungswache und Einblicke in den Arbeitsalltag des Rettungsdienstes.

Zum Hintergrund:
Die Rettungswache Gescher ist ein zentraler Bestandteil des Rettungsdienstes im Kreis Borken. Von hier aus sind täglich zwei Rettungstransportwagen sowie drei Krankentransportfahrzeuge im Einsatz. Die rettungsdienstliche Versorgung im Kreisgebiet wird durch den Kreis Borken als Träger organisiert und in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen umgesetzt. Insgesamt sind rund 1.300 Mitarbeitende im Rettungsdienst des Kreises tätig.


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