Reken/Südlohn – Erste Einsatzbilanz der „Tollen Tage“ – Weitestgehend störungsfreier Verlauf
Polizei appelliert: Führen Sie keine täuschend echt aussehenden Waffen mit
KREIS BORKEN / Reken/Südlohn | pd | Störungsfrei verlaufen sind aus Sicht der Polizei die Karnevalsumzüge in Reken und Südlohn. Zahlreiche Menschen hatten sich am Samstag an den Strecken eingefunden, um Wagen und Gruppen zu bejubeln: In Reken schätzt die Polizei die Zahl der Besucherinnen und Besucher auf etwa 4.000 Menschen, in Südlohn auf circa 3.000.
Dem Straßenkarneval schlossen sich in beiden Orten weitere Veranstaltungen in Gaststätten und Festzelten an. In diesem Rahmen kam es zu einigen Einsätzen: Die polizeiliche Bilanz weist in Reken vier entsprechende Einsätze aus, in Südlohn einen. Insgesamt fertigte die Polizei in diesem Zusammenhang sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung. In 30 Fällen erteilten Polizeikräfte einen Platzverweis.
Eine Person führte eine sogenannte Anscheinswaffe mit sich und muss nun mit den Konsequenzen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens rechnen. Erneut appelliert die Polizei, auf täuschend echt aussehende Waffen als Kostümzubehör zu verzichten. Messer sowie täuschend echt aussehende Nachbildungen von Waffen sind bei öffentlichen Veranstaltungen und Umzügen nicht erlaubt, da sie andere verunsichern oder gefährliche Situationen auslösen können.



