Skurios Volleys – 3:0 Sieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt in der gut besuchten „Meggi“

Skurios Volleys – 3:0 Sieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt in der gut besuchten „Meggi“
Skurios - Heimsieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt - Foto: Thomas Hacker

Letztes Heimspiel von Danuta Brinkmann und Co-Trainer Arne Ohlms

BORKEN | pd | Die Skurios Volleys Borken haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 3:0 (27:25, 25:17, 27:25) gegen den Tabellenachten und Playoff-Teilnehmer Schwarz-Weiß Erfurt gewonnen – und damit einen Mittwochabend in der Mergelsberg-Sporthalle in einen besonderen verwandelt. Eine stolze Kulisse von 923 Fans sorgte für einen Eindruck, die phasenweise an ein Endspiel erinnerte.

Der erst am Mittwoch angereiste Gegner aus Erfurt war durch Krankheit und Verletzung leicht geschwächt angereist, daher musste Trainer Pablo Sanchez personell improvisieren. Doch galt Erfurt, auch nach dem 3:0 im Hinspiel, als klarer Favorit . Der erste Satz entwickelte sich zu einem zähen, intensiven Schlagabtausch. Die Skurios Volleys gerieten Mitte des Satzes ins Hintertreffen, kämpfte sich zurück, lag zwischenzeitlich 7:6 vorne, musste aber beim Stand von 24:23 und 25:24 zwei Satzbälle abwehren. In dieser Phase zeigte sich, was das Team in den vergangenen Wochen gelernt hat: Ruhe bewahren, Druck im Aufschlag erhöhen, mutig bleiben. Mit einer eigenen Drei-Punkte-Serie drehten die Gastgeberinnen den Satz und holten sich mit 27:25 die Führung.

Im zweiten Satz spielte sich Borken dann in einen echten Lauf. Früh stand es 8:0, die Fans in der Mergelsberg-Sporthalle waren da, jeder Block, jede Abwehr wurde frenetisch gefeiert. Vor allem über Aufschlagdruck, eine konsequente Blockarbeit und eine starke Abwehr erspielten sich die Skurios einen klaren Vorsprung bis zum 19:6. Die Angriffe kamen mit viel Selbstverständlichkeit, in der Feldabwehr wurde um jeden Ball gekämpft. „Im zweiten Satz haben wir uns wirklich in einen Rausch gespielt. Das war eine Demonstration der Stärke“, sagte Trainerin Danuta Brinkmann nach ihrem letzten Heimspiel an der Seitenlinie. Zum Ende aber gab es die Phase, die schon mal gegen Schwerin Mannschaft und Fans fast den Verstand raubte: Emilie Respaut trat auf Erfurts Seite zur Aufschlagserie an, Erfurt kämpfte sich Punkt um Punkt ran und wehrte neun Satzbälle ab. Am Ende landete aber der letzte Erfurter Aufschlag im Netz – der erste Punktgewinn des Abend war damit schon mal sicher.


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Mit der unerwartet deutlichen 2:0-Führung im Rücken ging es in Durchgang drei, der wieder deutlich enger verlief. Die Skurios Volleys starteten besser, führten 4:1 und später 13:9, bauten den Vorsprung nach einer weiteren Serie auf 18:14 aus. Doch Erfurt gab sich nicht auf, erhöhte den Aufschlagdruck und glich zum 19:19 aus. Plötzlich war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Beim Stand von 24:23 hatte Borken den ersten Matchball, ließ weitere Chancen liegen, blieb aber ruhig. Kapitänin Fabienne Coenders war es am Ende, die den Sack zumachte und ihren Angriff erfolgreich verwandelte. Mit 27:25 ging auch dieser Satz an Borken – und die Halle stand.

„Dass es am Ende ein 3:0 wird, wusste ich nicht. Aber ich wusste, dass es ein großer Kampf wird“, strahlte nach dem Spiel Borkens Cheftrainerin Brinkmann ein. Genau das war es: kein Spaziergang, sondern ein verdienter Erfolg, weil ihre Skurios Volleys in den entscheidenden Momenten klarer und geduldiger agierten.


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Der Rahmen passte zum Anlass. Zum letzten Heimspiel der Saison waren auch andere Vereine zu Gast, darunter die BWV Volleys aus Bocholt, die zweite Handballmannschaft des TV Borken – mit Skurios-Co-Trainerin Kira Walkenhorst im Tor – oder die Dartabteilung der SG Borken. Gemeinsam sorgten sie mit Basketballern des RSV Borken und dem DragonBoat-Team für zusätzliche Stimmung auf den Rängen. Sportlich war es der zweite Heimsieg der Saison, emotional jedoch deutlich mehr. Es war das letzte Heimspiel von Danuta Brinkmann und Co-Trainer Arne Ohlms in der Mergelsberg-Sporthalle und fünf Spielerinnen. Nach dem verwandelten Matchball mischten sich daher Erleichterung, Stolz und ein Hauch Wehmut. Die Skurios verabschiedeten sich mit einem Auftritt vom Publikum, der noch einmal zeigte, wofür dieses Team steht: Energie, Zusammenhalt und Nervenstärke, wenn es darauf ankommt.

Quelle: Skurios Volleys – Thomas Hacker


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