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Nicht wegsehen, wenn jemand Hilfe braucht – Polizei gibt Tipps zum Start in die Festsaison

Nicht wegsehen, wenn jemand Hilfe braucht – Polizei gibt Tipps zum Start in die Festsaison
Das Street-Food-Festival in Borken ist nur eine der vielen Veranstaltungen, die regelmäßig viele Besucher in die Innenstadt locken - Foto: BD-Archiv

Feste der Saison sollen auch zukünftig ein fröhliches und sicheres Erlebnis für alle sein

KREIS BORKEN | pd | Mit dem Frühlingswetter starten wieder zahlreiche Veranstaltungen mit großen Menschenmengen: Schützenfeste, Stadtfeste, Partys. So auch das Musikzeltfestival Karpaten in Ahaus-Alstätte, das seit Ostern läuft und an den kommenden Wochenenden noch zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzieht. Solche Ereignisse bieten tolle Gelegenheiten zum Feiern – gleichzeitig aber auch Momente, in denen man auf sich und andere achten sollte. Worum geht es? Nachfolgend einige wichtige Aspekte:

Alkohol und Mobilität

Auch in diesem Jahr spielt der Heimweg aller Gäste für die Polizei eine große Rolle: Alkohol beeinflusst Reaktionsvermögen und Wahrnehmung oft stärker, als man selbst einschätzt. Wer nach einer Feier noch ein Fahrzeug führen möchte, sollte deshalb konsequent nüchtern bleiben. Die Polizei wird rund um größere Veranstaltungen verstärkt kontrollieren.

Jugendschutz beachten

Der Jugendschutz steht ebenfalls im Mittelpunkt – gerade bei Veranstaltungen mit vielen jungen Gästen. Bier, Wein oder Schaumwein dürfen nicht an Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben werden. Andere alkoholische Getränke, etwa Spirituosen oder entsprechende Mixgetränke, sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Veranstalterinnen und Veranstalter sind verpflichtet, diese Regelungen umzusetzen.

Außerdem appelliert die Polizei an alle: „Behalten Sie Ihre Getränke im Blick und nehmen Sie keine offenen Drinks von Unbekannten an. So schützen Sie sich vor der Gefahr durch KO-Tropfen.“

Zivilcourage zeigen

Wo viele Menschen zusammenkommen, kann es auch zu Situationen kommen, in denen Aufmerksamkeit füreinander gefragt ist. Zivilcourage bedeutet: nicht wegsehen, wenn jemand Hilfe braucht. Und: Sich selbst nicht in Gefahr zu bringen.

Zivilcourage verlangt aufmerksam zu sein, andere anzusprechen, Unterstützung zu holen und im Zweifel frühzeitig die Polizei über den Notruf 110 zu informieren.

Oft reicht schon ein wachsamer Blick oder ein deutliches Ansprechen, um eine Situation zu entschärfen. Wenn alle ein wenig auf sich und ihre Mitmenschen achten, bleiben die großen Feste der Saison das, was sie sein sollen: ein fröhliches und sicheres Erlebnis für alle.


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