Burloer Schützenfest – Auftakt im Festzelt mit Kranzniederlegung und Zapfenstreich
Entgegen der Tradition starteten Bürgerschützen im Festzelt ins Schützenfest-Wochenende
BURLO | bd | Am Freitagabend fiel der Startschuss für das diesjährige Schützenfest der Burloer Bürgerschützen. Doch einige Stunden bevor die Burloer ins Festwochenende starten konnten, brachten die Wetterprognosen den Programmablauf mächtig durcheinander. Der Vereinsvorstand unter der Führung von Neupräsident Holger Wüstnienhaus entschied sich wegen des angekündigten Regens für die Verlegung der Feierlichkeiten vom Gelände Mariengarden ins Festzelt.
Erleichterung machte sich dann bereits beim sehr gut besuchten Gottesdienst breit, den Pastoralreferent Johannes Brockjann in gewohnter Manier locker und mit einigem Witz gespickt abhielt. Anschließend ging es nicht – wie sonst traditionell üblich – zum Ehrenmal am Alexanderplatz, sondern zur Aufstellung des Zuges auf die Gutenbergstraße, von wo der Tross dann auf kürzestem Wege zur Kranzniederlegung wieder im Festzelt Einzug hielt. Dort fanden nicht nur die kurze Begrüßungsansprache von Präsident Wüstnienhaus, sondern nach anschließender Kranzniederlegung auch der große Zapfenstreich statt, der von der Musikkapelle Burlo und dem Spielmannszug Vardingholt Kirche musikalisch begleitet wurde.







Wenngleich für den Zapfenstreich innerhalb des Festzeltes deutlich weniger Platz für den Aufmarsch zur Verfügung stand wie sonst auf dem Mariengardener Campus, quittierten die zahlreich erschienenen Gäste das Event mit sehr viel Applaus. Auch, wenn am Ende der angekündigte Starkregen ausblieb, fanden viele Besucher*innen des Openings die vom Präsidium zuvor getroffene Entscheidung nachvollziehbar und richtig. Für Holger Wüstnienhaus ganz sicher ein unvorhergesehener und turbulenter Auftakt als neuer Vereinspräsident. Bleibt für die kommenden Festtage zu hoffen, dass die Umzüge sowie das Vogelschießen nicht zu sehr von den Wetterkapriolen beeinflusst werden.

