Vernunft sieht anders aus – Autofahrer rast mit 110 km/h durch Isselburg-Anholt
Fahrer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h
KREIS BORKEN | pd | 110 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Gendringer Straße in Isselburg-Anholt. Auf den „Temposünder“ kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 21 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 10.687 Fahrzeugen. Rund 7 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 159 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 614 Verwarngeldern und 6 Fahrverboten.
Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es an folgenden Stellen: Nordkreis: außerorts mit 123 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der Alstätter Straße in Gronau. Südkreis: neben dem genannten Fall außerorts mit 158 bei maximal erlaubten 100 km/h in Borken-Rhedebrügge auf der B 67.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.



