Amtliche WARNUNG vor extremer HITZE – heiße und trockene Luftmasse wetterbestimmend
Deutscher Wetterdienst: Hitzewelle in NRW verschärft sich
KREIS BORKEN | pd/bd | Hitze ist das alles bestimmende Thema dieser Woche. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in den kommenden Tagen. Betroffen davon auch die Menschen im Kreis Borken. „Verantwortlich für die Wetterlage ist ein riesiges Hochdruckgebiet über Westeuropa. Es hat die Frontalzone weit nach Skandinavien verschoben und blockiert bei uns sämtliche Tiefdruckaktivität. Stattdessen konnte sich eine gewaltige Hitzeglocke aufbauen, deren Kern nun in den Folgetagen zu uns nach Deutschland gelangt. Was das bedeutet, kann man sich sicherlich denken: Mit den Temperaturen geht es nochmal deutlich nach oben“, beschreibt DWD die aktuelle Situation.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Nachttemperaturen kaum Abkühlung bringen. Für den Kreis Borken sind in den kommenden Nächten Temperaturen vorhergesagt, die weit über der 20-Grad-Marke liegen. Insofern gelingt es in den kommenden Tagen kaum noch, die aufgeheizten Wohn- und/oder Büroräume mit kühlerer Luft zu versorgen.
Weitere Entwicklung
Am Freitag und Samstag nahezu landesweit starke bis extreme Wärmebelastung, teilweise mit neuen Temperaturrekorden. Jeweils spätnachmittags, abends und eingangs der Nacht vor allem vom Bergland ausgehend, am Samstag auch im Westen und Nordwesten einzelne kräftige Gewitter, vereinzelt mit Unwetterpotenzial.
Risikogruppen aufgepasst
- Ältere Menschen, Senioren ab 75 Jahren: Ältere Menschen haben eine geringere physiologische Anpassungsfähigkeit, sind oft chronisch erkrankt und müssen Medikamente einnehmen. Zudem haben sie ein schlechteres Durstgefühl und eine schlechtere Hitzetoleranz.
- Sportler: Bei Sportlern besteht Überhitzungsgefahr durch starke Wärmeproduktion im arbeitenden Muskel. Menschen haben bei sportlicher Aktivität außerdem einen höheren Flüssigkeits- und Elektrolytverlust.
- Kinder und Jugendliche: Kinder habe eine geringere Hitzetoleranz und schwitzen deutlich weniger als Erwachsene. Sie haben bei Hitze zudem einen hohen Flüssigkeitsbedarf und können Gefahren im Zusammenhang mit Hitze selbst noch nicht einschätzen.
Quelle: Universität Koblenz
In diesen Tagen heißt es deshalb, nicht nur auf sich selbst acht zu geben, ausreichend zu trinken und sich nach Möglichkeit nicht der prallen Sonne auszusetzen, sondern das Augenmerk auch auf die Mitmenschen zu richten. Welche Symptome auf hitzebedingte Überlastung hindeuten und wann es für unseren Körper gefährlich wird, hat das ZDF in einer übersichtlichen Präsentation zusammengefasst.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch die kommenden Tage und Nächte kommen.

