display

Vielzahl von Schockanrufen im Kreis Borken – Polizei appelliert auch an Angehörige

Vielzahl von Schockanrufen im Kreis Borken – Polizei appelliert auch an Angehörige
Symbolbild

In einem Fall brachten die Betrüger eine Seniorin um hochwertigen Schmuck

KREIS BORKEN | pd | In den vergangenen Tagen kam es im Kreis Borken vermehrt zu sogenannten Schockanrufen. Immer wieder gaben sich die Betrüger am Telefon als Polizeibeamte oder Ärzte aus. Insgesamt haben Betroffene in den vergangenen Tagen rund 20 derartige Fälle bei der Polizei gemeldet.

In einem Fall brachten die unbekannten Täter eine Seniorin um hochwertigen Schmuck. Sie behaupteten Ärzte zu sein. Eine nahe Angehörige der Frau sei an Krebs erkrankt und brauche ein teures Medikament. Die Zahlung des angeblichen Heilmittels müsse sie übernehmen. Kurze Zeit später erschien eine Unbekannte auf dem Privatgrundstück der Seniorin. Diese übergab der Betrügerin Schmuck in der Hoffnung, ihrer Angehörigen damit zu helfen.


Gewerbliche Anzeige
Bischop | Schulstart 2026
Klick zum Vergrößern
Bischop | Schulstart 2026
Gewerbliche Anzeige
Bischop | Schulstart 2026
Klick zum Vergrößern
Bischop | Schulstart 2026

Auch dieser Fall zeigt beispielhaft die systematische und psychologisch ausgeklügelte Vorgehensweise der Kriminellen: Mit vorgetäuschten Tatsachen versuchen die Täter, ihre Opfer emotional zu überrumpeln.

Neben dem oben genannten Fall kommt es auch immer wieder zu Schockanrufen, bei denen sich die Betrüger als Polizeibeamte ausgeben. Sie behaupten typischerweise, dass ein Sohn, eine Tochter oder ein Enkelkind einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Dabei sei eine Person ums Leben gekommen. Angebliche Polizeibeamte fordern die Opfer dann auf, eine „Kaution“ zu zahlen.

Der Kampf gegen Betrugsversuche bleibt eine Daueraufgabe. Deshalb appelliert die Polizei auch an die Angehörigen von älteren Menschen, auf die es die Täter gezielt abgesehen haben:

„Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern und anderen älteren Familienmitgliedern. Sensibilisieren Sie sie für mögliche Schockanrufe. Besprechen Sie gemeinsam, wie im Falle eines verdächtigen Anrufs vorzugehen ist: Beispielsweise kann ein persönliches Familienpasswort ausgemacht werden, um die Identität des Anrufers zu überprüfen.“ Auch ein einfacher Satz wie „Ich beende jetzt das Gespräch und rufe zurück“ kann helfen, sich aus der Drucksituation zu lösen. Diesen Satz kann man auch gemeinsam laut aussprechen und einüben.


Gewerbliche Anzeige
Apotheken-Terminal
Gewerbliche Anzeige
Apotheken-Terminal

Ein weiterer Tipp: „Legen Sie einen Zettel mit der Nummer einer Vertrauensperson neben das Telefon. So wird die betroffene Person an einen vertrauten Namen erinnert, kann das Gespräch beenden und die aufgeschriebene Nummer anrufen.

Vermitteln Sie Ihren Angehörigen außerdem, dass sie sich nicht schämen müssen. Die Täter setzen gezielt auf Angst, Zeitdruck und emotionale Ausnahmesituationen. Jedes Gespräch kann helfen.“ 

Quelle: Polizei Borken


Mehr aktuelle Inhalte

Datenschutz-Übersicht

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Informationen zu lesen. Wir nutzen auf unserer Seite neben dem Statistik-Tool "Google-Analytics" ausschließlich Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie die Seite verlassen und vielleicht später wieder auf unsere Website zurückkehren. Es hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind. Alle weiteren Informationen finden Sie dazu auch in unserer Datenschutzerklärung.

Technisch notwendige Coockies

Unbedingt notwendige Cookies sorgen für eine technisch einwandtfreie Funktion dieser Webseite und können vom Benutzer nicht deaktiviert werden.

Tracking Coockies

Diese Website verwendet die folgenden zusätzlichen Cookies:

Google Analytics