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Couragierter Zeuge unterstützt Polizei bei Festnahme eines tatverdächtigen Einbrechers

Couragierter Zeuge unterstützt Polizei bei Festnahme eines tatverdächtigen Einbrechers
Polizeimeldung / Symbolbild

Täter wurde bereits mit Haftbefehl gesucht

BORKEN | pd | Ein aufmerksamer Zeuge und das schnelle Eingreifen der Polizei haben am Mittwochvormittag in Borken zur Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers geführt. Ein Zeuge bemerkte den Mann über eine Überwachungskamera in einem Gebäude an der Wilbecke und verständigte umgehend die Polizei. Nach seinen Angaben erkannte er den Tatverdächtigen wieder, da es in den vergangenen Wochen bereits mehrfach zu gleichgelagerten Einbrüchen in das Objekt gekommen sein soll.

Noch bevor die eingesetzten Polizeibeamten das Gebäude umstellen konnten, flüchtete der Tatverdächtige durch ein Fenster und lief entlang der Borkener Aa in Richtung Innenstadt. Mehrere Beamte nahmen sofort die Verfolgung zu Fuß auf. Ein auf einer nahegelegenen Baustelle tätiger Zeuge bemerkte die Verfolgung. Es gelang ihm, den Flüchtenden auf der Mühlenstraße in Höhe der St.-Remigius-Kirche bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festzuhalten.


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Die Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin ohne weitere Zwischenfälle vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten einen Rucksack mit mutmaßlich kurz zuvor entwendeten Netzwerkkabeln. Im Gebäude entdeckten die Ermittler zudem eine weitere Tasche mit Kabeln. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten außerdem fest, dass gegen den Mann bereits ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Er wurde zwischenzeitlich dem zuständigen Richter vorgeführt.

Die Kreispolizeibehörde Borken bedankt sich ausdrücklich bei dem couragierten Zeugen für sein umsichtiges Verhalten. Sein entschlossenes Handeln trug wesentlich dazu bei, den Tatverdächtigen festzuhalten, bis die Polizeibeamten die Festnahme übernehmen konnten. Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass sich Bürgerinnen und Bürger bei vergleichbaren Situationen nicht selbst in Gefahr bringen sollten. In erster Linie gilt: Beobachten, die Polizei verständigen und den Einsatzkräften möglichst gute Hinweise geben.


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