„redSEELig“: Gesprächsangebot rund um seelische Gesundheit und psychische Krisen
Donnerstag, 20. August 2026, im FARB (Markt 15 in Borken)
KREIS BORKEN | pd | „Was gibt mir Orientierung auf meinem Genesungsweg?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe „redSEELig“ am Donnerstag, 20. August 2026, von 18 bis 20 Uhr im FARB (Markt 15, 46325 Borken).
Die Mitglieder des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken laden Angehörige, Betroffene und Fachkräfte aus dem psychosozialen Arbeitsfeld zum Gespräch und Erfahrungsaustausch ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Genesung von einer psychischen Erkrankung ist möglich. Dabei bedeutet Genesung nicht immer, dass sämtliche Symptome für immer verschwinden. Häufig geht es darum, wieder Lebensqualität, Selbstbestimmung und Stabilität zu gewinnen – manchmal mit, manchmal ohne verbleibende Beschwerden. Doch was gibt Menschen Orientierung und Halt auf ihrem Weg durch eine psychische Erkrankung? Welche Erfahrungen können Mut machen und welche persönlichen Wege führen zurück zu mehr Stabilität und Lebensqualität? Mit diesen und noch mehr Fragen setzen sich die Teilnehmenden bei dem Gesprächsangebot „redSEELig“ auseinander.
„Jeder Genesungsweg ist einzigartig. Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Der Austausch über persönliche Erfahrungen kann jedoch neue Perspektiven eröffnen, Mut machen und dazu anregen, die eigenen Ressourcen und Möglichkeiten in den Blick zu nehmen“, betont Lukas Schröer, EX-IN-Genesungsbegleiter im Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Borken. EX-IN steht dabei für den englischen Ausdruck „experienced involvement“, was – frei ins Deutsche übersetzt – so viel wie „Experte aus Erfahrung“ bedeutet.
„Man muss eine psychische Erkrankung nicht alleine bewältigen. Professionelle Hilfe ist kein Zeichen von Schwäche, sondern kann den Genesungsprozess erheblich erleichtern“, ergänzt Ulrike Wendholt, ebenfalls vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Borken.
Weitere Infos zum Sozialpsychiatrischen Dienst und zum Sozialpsychiatrischen Verbund sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/spd und www.kreis-borken.de/spv zu finden. Fragen zum Thema beantworten Lukas Schröer (Tel. 02861/681-6025) und Ulrike Wendholt (Tel. 02861/681-6012).
Quelle: Kreis Borken







