Borken 2040: Viele Ideen für die Innenstadt von morgen
Werkstattabend bildet öffentlichen Auftakt für die weitere Innenstadtentwicklung
BORKEN | pd | Wie soll sich die Borkener Innenstadt bis zum Jahr 2040 entwickeln? Wo liegen ihre besonderen Qualitäten, wo besteht Handlungsbedarf und was wünschen sich die Menschen für die Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, Innenstadtakteurinnen und Innenstadtakteure, Schülerinnen und Schüler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik beim Werkstattabend zum Innenstadtkonzept „Borken 2040“ am Montag, 28. September 2026, im Mölndal Saal der Stadthalle Vennehof. Die Veranstaltung bildete den öffentlichen Auftakt für die weitere Erarbeitung des Innenstadtkonzeptes, das durch das Planungsbüro De Zwarte Hond erstellt wird.

Ziel des Konzeptes ist es, Borkens Zentrum auch langfristig lebendig, attraktiv und vielfältig zu gestalten. Dabei soll die Innenstadt nicht allein aus planerischer Sicht betrachtet werden. Von Beginn an sollen die Erfahrungen, Wünsche und Ideen der Menschen einfließen, die dort wohnen, arbeiten, einkaufen oder ihre Freizeit verbringen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing stellte Herr Rottmann vom Planungsbüro De Zwarte Hond erste Beobachtungen und Analysen zur Innenstadt vor. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bereich zwischen Rathaus und Vennehof, der sogenannten Kulturachse. Zugleich wurde die Bedeutung der angrenzenden Bereiche hervorgehoben und die Frage betrachtet, wie die Innenstadt künftig noch besser mit ihrem Umfeld verbunden werden kann. Dabei wurde deutlich: Die Borkener Innenstadt verfügt bereits heute über viele Qualitäten. Dazu gehört ihre kleinteilige Struktur, unterschiedlich gestaltete Plätze und Wege sowie eine lebendige Gastronomie. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen, etwa beim sommerlichen Hitzeschutz, bei der innerstädtischen Logistik und beim Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsarten.
Vier Themen im Mittelpunkt
Im anschließenden interaktiven Workshop waren die Teilnehmenden selbst gefragt. An verschiedenen Arbeitstischen konnten sie ihre Einschätzungen und Ideen unmittelbar einbringen. Im Mittelpunkt standen vier Themen: „Verbinden“, „Verweilen“, „Vermischen“ und „Vergrünen“. Gemeinsam wurde unter anderem darüber gesprochen, wie gut die Innenstadt erreichbar ist, welche Orte gerne zum Verweilen genutzt werden, welche Nutzungen möglicherweise fehlen und an welchen Stellen zusätzliches Grün sinnvoll sein könnte. Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, bereits fertige Lösungen zu präsentieren. Vielmehr sollten unterschiedliche Sichtweisen zusammengetragen, erste Beobachtungen überprüft und mögliche Handlungsbedarfe sichtbar gemacht werden.
Beteiligung geht weiter
Der Werkstattabend war erst der Beginn des Arbeitsprozesses. In den kommenden Monaten werden die Ergebnisse ausgewertet und zu unterschiedlichen Leitbildern und städtebaulichen Zielvorstellungen weiterentwickelt. Vorgesehen sind weitere Beteiligungsformate, darunter ein Szenarienworkshop, vertiefende Fokuswerkstätten und schließlich eine öffentliche Vorstellung der Ergebnisse. Auch die politischen Gremien werden in den weiteren Prozess eingebunden.
Wer sich über den Werkstattabend hinaus mit Ideen, Anregungen oder Kritik beteiligen möchte, kann sich weiterhin per E-Mail an innenstadt2040@borken.de wenden oder das Online-Formular unter borken.de/borken2040 nutzen. „Borken 2040“ lebt davon, dass möglichst viele Menschen ihre Sicht auf die Innenstadt einbringen. Der Werkstattabend hat gezeigt, dass großes Interesse an der zukünftigen Entwicklung der Borkener Innenstadt besteht. Die eingebrachten Hinweise und Ideen bilden nun eine wichtige Grundlage für die nächsten Planungsschritte. Weitere Informationen gibt es fortlaufend unter borken.de/borken2040.
Quelle: Stadt Borken







