Nest der Asiatischen Hornisse an der Heinestraße im Ortsteil Oeding entfernt
Imkerin Stefanie Eing und der Bauhof der Gemeinde Südlohn arbeiteten bei der Maßnahme eng zusammen
OEDING | pd | Ein Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) an einem öffentlichen Baum im Bereich der Heinestraße wurde am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 9:00 Uhr entfernt. Die Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der zuständigen Ordnungsbehörde. Unterstützung erhielt die Imkerin Stefanie Eing dabei durch den Bauhof der Gemeinde Südlohn.
Die Asiatische Hornisse breitet sich zunehmend in Europa aus. Als invasive Art stellt sie insbesondere für heimische Insektenarten, darunter Honigbienen, eine Herausforderung dar. Da sich das Nest an einem öffentlichen Standort befand, war ein abgestimmtes Vorgehen besonders wichtig.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse für Menschen?
Die Asiatische Hornisse verhält sich gegenüber Menschen grundsätzlich nicht aggressiver als die heimische Europäische Hornisse. Solange ausreichend Abstand zum Nest gehalten wird, besteht in der Regel kein Anlass zur Beunruhigung. Wird das Nest jedoch gestört oder kommen Menschen ihm zu nahe, können die Tiere es verteidigen und dabei auch in größerer Zahl angreifen.
Ein Stich kann schmerzhaft sein und lokale Schwellungen sowie Rötungen verursachen. Für Menschen mit einer Insektengiftallergie kann er eine ernsthafte, unter Umständen lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen. Auch mehrere Stiche können gesundheitlich gefährlich sein.
Die Gemeinde Südlohn empfiehlt daher, verdächtige Nester nicht eigenständig zu entfernen und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einzuhalten. Beobachtungen der Asiatischen Hornisse oder ihrer Nester sollten der Gemeinde Südlohn (Ansprechpartner Matthias Lüke, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, Tel.-Nr.: +49 2862 582 30, E-Mail: matthias.lueke@suedlohn.de) gemeldet werden.
Abgestimmtes Vorgehen für mehr Sicherheit
Die Entfernung des Nestes erfolgte in Zusammenarbeit zwischen Imkerin Stefanie Eing, dem Bauhof der Gemeinde Südlohn und der zuständigen Ordnungsbehörde. Durch das koordinierte Vorgehen konnte das potenzielle Risiko im öffentlichen Bereich reduziert werden.
Die Gemeinde Südlohn bedankt sich bei Stefanie Eing und den Beschäftigten des Bauhofs für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei der Durchführung der Maßnahme.





