Essstörungen im Schulalltag: Fachkräfte stärken, Betroffene unterstützen
Großes Interesse an Fortbildungsangebot des Arbeitskreises Essstörungen im Kreis Borken
BORKEN | Wie lassen sich Essstörungen bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig erkennen? Wie können pädagogische Fachkräfte angemessen reagieren und betroffene junge Menschen unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich pädagogische Fachkräfte aus weiterführenden Schulen im Kreis Borken bei einer Fortbildung im Jugendhaus Borken. Das Interesse an der Veranstaltung war außerordentlich groß: Bereits zwei Tage nach Veröffentlichung der Ausschreibung war das Angebot vollständig ausgebucht.
Organisiert und durchgeführt wurde die Fortbildung mit dem Titel „Essstörungen im schulischen Kontext: Aufgaben, Grenzen und Handlungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte“ vom Arbeitskreis Essstörungen im Kreis Borken. „Der Arbeitskreis Essstörungen setzt sich grundsätzlich dafür ein, das Thema Essstörungen regional sichtbar zu machen, Wissen zu vermitteln und pädagogische Fachkräfte im Bereich der Prävention sowie im professionellen Umgang mit Betroffenen zu unterstützen. Mit regelmäßigen Informations- und Fortbildungsangeboten wollen wir dazu beitragen, die Handlungssicherheit von pädagogischen Fachkräften zu stärken und die regionale Vernetzung zu fördern“, betont Nina Berger als Geschäftsführerin des Arbeitskreises.
Im Mittelpunkt der vergangenen Veranstaltung stand der Umgang mit Essstörungen im schulischen Alltag. Dr. phil. Tobias Ruttert, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Franziska Arend, systemische Familientherapeutin, und Vera Reimer, zertifizierte Kinderschutzfachkraft sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, vermittelten dazu fachliche Grundlagen und praxisnahe Impulse. Eine anschließende Fragerunde mit Kolleginnen der Regionalen Schulberatungsstelle sowie Expertinnen und Experten aus dem Arbeitskreis Essstörungen bot Raum für Austausch und konkrete Fragestellungen aus dem schulischen Alltag. Dabei wurden insbesondere die Handlungsmöglichkeiten und Grenzen pädagogischer Fachkräfte sowie der sensible Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern thematisiert.
Mit seinen regelmäßigen Angeboten leistet der Arbeitskreis Essstörungen einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema und zur Unterstützung von Fachkräften im Kreis Borken. Ziel ist es, Wissen zu vertiefen, Prävention zu stärken und den Umgang mit Essstörungen in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu verbessern.
Quelle: Kreis Borken





