Erneut Umweltverschmutzung im Burlo-Vardingholter Venn
Müllsäcke und Gartenabfälle im Naturschutzgebiet entsorgt
BURLO | pd | Erbost zeigt sich der Burloer August Sühling über „Umweltferkel“, wie er völlig zu Recht den Personenkreis bezeichnet, dem der Schutz der heimischen Natur offenbar wenig am Herzen liegt. Während einer der vielen Runden durch das Landschaftsschutzgebiet Burlo-Vardingholter Venn hat der Burloer einmal mehr einen „Müllentsorgungsplatz“ an einer Stelle entdeckt, zu der die Täter offenbar mit dem Auto angereist sind, um den mitgeführten Müll abzuladen. Neben den aufgefundenen Müllsäcken haben an gleicher Stelle bislang Unbekannte gleichzeitig Gartenabfälle entsorgt. Auch diese gehören nicht in der Landschaft entsorgt, sondern sind in den dafür vorgesehenen Containern abzuladen, die dauerhaft von der Borkener Stadtverwaltung am Wertstoffhof und wiederkehrend nach vorgegebenen Terminen auch in den Ortsteilen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.


Müllentsorgung in der Natur ist kein Kavaliersdelikt
Umso unverständlicher ist diese Art der Umweltverschmutzung, für die weder der Finder August Sühling noch die große Mehrheit der Bevölkerung das geringste Verständnis aufbringt.
Wer in den vergangenen Tagen in Nähe des Waldweges am Klosterdiek (in Höhe Burdarper Heide nach der zweiten Brücke in Fahrtrichtung Rhede) verdächtige Personen oder Fahrzeugführer bemerkt hat, möge sich diesbezüglich bitte an das Ordnungsamt der Stadt Borken oder an unsere Redaktion wenden.

