Verkehrskontrollen der Polizei an Grundschulen mit Unterstützung von Schulkindern
Verkehrssicherheitskampagne „Kreis Borken sieht gelb!“ startet bald
KREIS BORKEN | pd | In wenigen Tagen werden auch im Kreis Borken viele Mädchen und Jungen eingeschult. Mit Schulbeginn nehmen sie dann regelmäßig allein am Straßenverkehr teil. Der Schulweg wird für sie zunächst vor allem Lern- und Erfahrungsraum sein, weil sie richtiges Verhalten im Straßenverkehr erst noch lernen müssen. Ganz wichtig daher: Autofahrerinnen und -fahrer sollten ganz besondere Rücksicht auf die „i-Dötzchen“ nehmen und sich vorausschauend verhalten. Darauf macht erneut die Verkehrssicherheitskampagne „Kreis Borken sieht gelb!“ aufmerksam, die nun bereits zum 21. Mal startet. Initiiert hat sie wieder RADIO WMW. Kooperationspartner sind die Kreispolizeibehörde, das Schulamt für den Kreis Borken, die Kreisverkehrswacht sowie die Kreisverwaltung. Finanzielle Unterstützung leistet das Unternehmen Ernsting’s Family aus Lette. Schirmherr für „Kreis Borken sieht gelb!“ ist Landrat Dr. Kai Zwicker.
Die Kampagne hat einen sehr ernsten Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Borken 16 Schulwegunfälle gemeldet – alle beteiligten Kinder wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.
Es gilt also, die Schulwege im Kreis Borken – gerade auch für die Schulanfänger – sicherer zu machen. Genau das ist die Absicht von „Kreis Borken sieht gelb!“. Um auf die besondere Situation der Erstklässlerinnen und Erstklässler aufmerksam zu machen, erhalten die Eltern im Rahmen der Aktion einen Flyer mit entsprechenden Tipps. Die „i-Dötzchen“ selbst bekommen gelbe Käppis, damit sie im Straßenverkehr vor allem von Kraftfahrerinnen und -fahrern besser gesehen werden. Nach den Sommerferien wird es Verkehrskontrollen der Polizei insbesondere an zehn Grundschulen im Kreisgebiet geben. Schülerinnen und Schüler unterstützen dabei mithilfe von „Kinder-Polizeikellen“. Themen der diesjährigen Anhalte-Aktion sind zum Beispiel das Parkverhalten vor der Schule, die „Eltern-Taxis“ sowie die Geschwindigkeit.
Hintergrund dieser Aktion, die landesweit auch als sogenannte Dank- und Denkzettelaktion bekannt ist, ist ein nachhaltiges Umdenken bei den Fahrerinnen und Fahrern hervorzurufen. Da der Fokus auf den verkehrsdidaktischen Gesprächen im Rahmen der Anhaltekontrolle – im Beisein der Kinder – geht, findet möglicherweise ein grundsätzliches Umdenken zum eigenen Fahrverhalten statt, als ausschließlich ein Ordnungwidrigkeitenverfahren einzuleiten, welches in der Regel mit einem Bußgeld endet.
Zudem werden Autofahrende in den Wochen um den Schulbeginn mittels Spannbändern mit der Botschaft „ACHTUNG SCHULKINDER“ auf die Verkehrssicherheitsinitiative aufmerksam gemacht. Die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet stellen die Banner an Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen, in der Nähe der Grundschulen und an Kreisverkehren auf.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde und des Kreises Borken







