Stadt Borken will Start-ups und Investoren zusammen bringen

Stadt Borken will Start-ups und Investoren zusammen bringen
Die Arbeitsgruppe zum neuen Veranstaltungsformat "Borken pitcht" freut sich, im kommenden Jahr möglichst viele Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer mit Investierenden beziehungsweise Patinnen und Paten zusammenbringen zu können (v. li.): Andreas Brill (AIW Unternehmensverband), David Hune (Delta Force Solutions), Julia Ohters (Stadt Borken), Timo Wedershoven (Airboom), Alfred Lanfer (Avionicon) und Lisa Stegger (Stadt Borken) ©

“Borken pitcht” – Neues Veranstaltungsformat

BORKEN | pd | “Sie sind auf der Suche nach neuen, spannenden Geschäftsideen, klugen Köpfen oder investierenden Personen? Dann bewerben Sie sich für ‚Borken pitcht‘!”, ruft die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken interessierte Start-ups, Erfinderinnen und Erfinder sowie Unternehmerinnen und Unternehmer auf, sich für das neue Veranstaltungsformat zu bewerben. “Borken pitcht” soll Gründerinnen/Gründer und ihre Geschäftsideen mit Patinnen/Paten oder Investorinnen/Investoren zusammenbringen. Dazu möchte die städtische Wirtschaftsförderung am Donnerstag, 9. März 2023, Start-ups die Gelegenheit bieten, in der Form eines Pitchs, also einer kurzen Präsentation der Geschäftsidee, auf Borkener Investierende zu treffen und diese in direkten Gesprächen von sich sowie ihrem innovativen Geschäftskonzept zu überzeugen. “Borken pitcht” ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Stadt Borken, des AIW Unternehmensverbandes sowie der Borkener Unternehmer David Hune (Delta Force Solutions), Alfred Lanfer (Avionicon) und Timo Wedershoven (Airboom).

Wie bei dem Konzept eines “Speed-Datings” sitzen die Investierenden an unterschiedlichen Tischen. Die teilnehmenden Jungunternehmenden haben pro Tisch etwa zehn Minuten Zeit, ihre Idee vorzustellen. Danach bekommen sie ein kurzes Feedback und rücken dann zum nächsten Tisch weiter. “‚Borken pitcht‘ soll als erstes Kennenlernen dienen”, betont Julia Ohters, Leiterin der Borkener Wirtschaftsförderung. “Vertiefende Gespräche können im Nachgang geführt werden, wenn Jungunternehmende die investierende Person mit ihrer Idee überzeugen konnten”, ergänzt sie.

Anders als bei der Unterhaltungsfernsehshow “Die Höhle der Löwen”, die sich die Arbeitsgruppe bei dem neuen Format zum Vorbild genommen hat, müssen nach dem Pitch somit keine finalen “Deals” zustande kommen. “Unterstützung muss auch nicht immer finanzieller Natur sein”, weiß Andreas Brill vom AIW Unternehmensverband. “Ein gutes Netzwerk sowie Knowhow von erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern sind oft genau so viel wert”, betont er.

Gründungswillige haben die Chance, sich bis Freitag, 20. Januar 2023, für “Borken pitcht” zu bewerben, um so vielleicht ein Investment zu erhalten oder mit guten Ratschlägen für die Zukunft aus den Gesprächen zu gehen. Das Bewerbungsformular sowie Teilnahmebedingungen sind auf der städtischen Internetseite zu finden unter https://wirtschaftsfoerderung.borken.de/pitch. Nach Ende der Bewerbungsphase erfolgt die Auswahl der Teilnehmenden durch eine breit aufgestellte Jurykommission.

Die Wirtschaftsförderung sucht zudem noch Borkener Investorinnen und Investoren. Interessierte dürfen sich gerne direkt bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@borken.de sowie telefonisch unter Tel. 02861/939-343 oder 02861/939-319 melden. Die Mitarbeitenden der Wirtschaftsförderung stehen auch immer gerne für weitere Fragen zur Verfügung.