Budget für Erweiterungsbau der Schönstätter Marienschule bei fünf Millionen Euro

Budget für Erweiterungsbau der Schönstätter Marienschule bei fünf Millionen Euro
Beteiligter Personenkreis freut sich über die bevorstehende Umsetzung der Pläne - © Stadt Borken

Stadt Borken beteiligt sich an Planung und Finanzierung

BORKEN | pd | An der Schönstätter Marienschule ist einiges los: Denn es haben die Baumaßnahmen für die Erweiterung der Realschule an der Jahnstraße in Borken begonnen. “Neue Räume sind dringend nötig”, macht Schulleiter Achim Brunsbach vor dem Hintergrund eines jahrelangen Raummangels deutlich. Zudem wird die Schule, die bislang als reine Mädchenschule geführt wurde, ab dem Schuljahr 2024/2025 für Jungen geöffnet. An den Planungen und an der Finanzierung der neuen Gebäude beteiligt sich auch die Stadt Borken.

Seit 2017 liefen die Gespräche zwischen den Schönstätter Marienschwestern als Schulträgerin sowie der Stadt Borken und dem Bistum Münster, die sich seit 2005 jeweils anteilig unter anderem an den Kosten für Instandsetzung, Umbau und Modernisierung der Schule beteiligen. Gemeinsam haben sie sich ein Gesamtbudget von fünf Millionen Euro für die Maßnahmen gesetzt. Der Eigenanteil der Marienschwestern beträgt dabei 330.000 Euro. Die Stadt Borken übernimmt mit 60 Prozent den größten Anteil der Kosten und somit rund 2,8 Millionen Euro, das Bistum 1,9 Millionen Euro, was 40 Prozent der Kosten ausmacht.


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Seit Anfang Oktober 2023 laufen nun die Arbeiten für den eingeschossigen Anbau mit drei Klassenräumen, einem Raum für die Ganztagsbetreuung und WC-Anlagen für Mädchen und Jungen. Auf einer Fläche von rund 490 Quadratmetern soll mit der Erweiterung der Raumbedarf gedeckt werden. Zusätzlich laufen auf dem Schulgelände seit Ende Oktober die Arbeiten für den Neubau einer Einfeldsporthalle, die später auch von Borkener Vereinen genutzt werden kann. Die Sporthalle mit Geräteraum, Umkleiden und Sanitärbereichen für Jungen und Mädchen entsteht auf einer Fläche von rund 650 Quadratmetern. “Aktuell dient unsere Aula aus Sporthalle und bietet daher leider keine perfekte Umgebung für den Sportunterricht”, gesteht Schulleiter Brunsbach ein. “Die Schülerinnen freuen sich daher sehr auf die moderne Einfeldsporthalle”, berichtet er.

Zum Jahreswechsel 2024/2025, wenn der Erweiterungsbau und die Sporthalle fertiggestellt sind, wird auch das Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht: Dazu werden ein Physikraum saniert, ein Aufzug errichtet und weitere Fahrradabstellflächen geschaffen. Außerdem wird die Außenanlage erneuert. Bis Mai 2025 sollen dann alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

“Wir sind sehr glücklich, dass aus Träumen, Ideen und Wünschen Wände, Decken und Dächer entstehen”, betont Michael Grevenbrock, ehemaliger Schulleiter der Schönstätter Marienschule, der die Projektkoordination übernimmt. Die Schullandschaft habe sich geändert. Sowohl die Erweiterung als auch die Öffnung für Jungen sei ein logischer Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Schule, so Grevenbrock.


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“Wir als Schulträgerin möchten den jungen Menschen eine gute Ausbildung bieten – sowohl den Mädchen als auch in Zukunft den Jungen”, betont Provinzoberin Schwester Marisa von den Schönstätter Marienschwestern die Bedeutung des koedukativen Ansatzes. “Der Wunsch, die Schule für Jungen zu öffnen, wurde auch von Eltern an uns herangetragen”, berichtet Schwester Antonia. “Die neuen Gebäude geben uns die Möglichkeit, Mädchen und Jungen zusammen in allen Bereichen zu fördern”, freut sich auch Achim Brunsbach, der den Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr gespannt entgegenblickt. “Wir haben eine tolle Schulgemeinschaft”, stellt der Leiter der Schönstätter Marienschule heraus. “Uns ist es wichtig, dass sich bald auch die Jungen bei uns wohlfühlen werden”, macht er deutlich.

“Nach zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten haben wir jetzt zusammen ein sehr gutes Ergebnis für den Schulstandort Borken erzielt”, findet Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Die Schullandschaft in Borken könne sich sehen lassen: “Die Schönstätter Marienschule trägt einen wichtigen Teil zur Vielfalt und Auswahl der Schulformen in Borken bei.” Das betont auch Borkens erster Beigeordneter und Kämmerer Norbert Nießing: “Eine gute schulische Ausbildung für junge Bürgerinnen und Bürger ist uns als Stadt Borken sehr wichtig”, konstatiert er. Daher beteilige sich die Stadt Borken auch gerne an der Finanzierung. Er weist aber auch darauf hin, dass die Stadt Borken die Kosten – im Gegensatz zu städtischen Schulen – komplett ohne eine Drittmittelfinanzierung von anderen staatlichen Stellen übernimmt.


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