Lichterfahrt in Borken – Zahlreiche Schaulustige trotz strömendem Regen an der Strecke

Lichterfahrt in Borken – Zahlreiche Schaulustige trotz strömendem Regen an der Strecke
Aufwendig gestaltete Traktoren rollten im Rahmen der "Lichterfahrt" durch Borken - Foto: BD/mhs
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Verkehr in Gemen mit Fahrtziel Borken-Innenstadt kam zeitweise zum Erliegen

BORKEN | bd | Die einen sagen, es sei ein Relikt aus vergangenen Pandemiezeiten und im Zeichen des Klimawandels obsolet, die anderen freuen sich jedes Jahr erneut auf bunt und weihnachtlich beleuchtete Traktoren, die durch einige nordrhein-westfälische Städte rollen. Auch in diesem Jahr treffen die beiden, höchst unterschiedlichen Meinungen da wieder aufeinander. Die Rede ist von den von Landwirten organisierten Lichterfahrten. Auch in Borken hatten die Landwirte erneut wieder auf sich aufmerksam gemacht und zahlreiche Schaulustige an die Strecke gelockt. Gestartet wurde der Tross unter Polizeibegleitung vom Parkplatz der Jodocus-Nünning-Gesamtschule und rollte über mehrere Kilometer zunächst über die Neumühlenallee/Ahauser Straße durch Gemen und endete im Herzen der Kreisstadt.

Unzählige kleine und große Traktoren der neuesten Baureihen, aber auch verspielt daher kommende Oldtimer tuckerten gemächlich über die Straßen. Dort, wo sich Zuschauer entlang der Strecke zusammengefunden hatten, gab es für die vorbeiziehenden, phantasievoll mit weihnachtlichen Motiven beleuchteten Gefährte viel Applaus und vor allem bei den Kindern viele, leuchtende Augen.

Alle Fotos: © by BD/mhs 2023

Während die Fahrer und Fahrerinnen der modernen Zugmaschinen – teilweise in kurzärmelige Hemden gekleidet – die Fahrt im trockenen und beheizten Führerhaus absolvieren konnten, waren die Teilnehmer, die in bester Cabriolet-Manier „offen“ fuhren, in wasserdichte und wärmende Kleidung verpackt, was angesichts des starken Regens und der Windböen auch nötig war. Trotz dieses wenig winterlichen Wetters hatten sich viele Schaulustige entlang der Strecke eingefunden. Viel von ihnen suchten überdachte Bushaltestellen, Hauseingänge und Vordächer als Unterstand auf, um sich wenigstens etwas gegen den niedergehenden Regen zu schützen. Auch an der Einmündung Ahauser Straße/Neumühlenallee säumten die mit Regenschirmen und wetterfester Kleidung ausgestatteten Zuschauer*innen die Straße. Dort war von den Fahrzeugführern, die im Feierabendverkehr in Richtung Innenstadt unterwegs waren, allerdings viel Geduld gefragt. Dort ging für die Dauer des Korsos nichts mehr.


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